Unternehmensnachfolge

Alles hängt am Inhaber.
Und den kaufen Sie nicht mit.

Der organisatorische Röntgenblick für Unternehmensnachfolger.

Wie tickt diese Organisation?

Wo Sie hin wollen, wissen Sie selbst. Für Bewertung, Finanzierung und Kapitalstruktur gibt es Spezialisten, Checklisten und Panels.

Was dabei oft zu kurz kommt: die Frage, wie das Unternehmen im Alltag tatsächlich funktioniert, und ob diese Organisation Ihren Plan nach der Übernahme tragen kann.

Was Sie kaufen, steht in keinem Datenraum. Manches hat nie jemand aufgeschrieben, manches ist dokumentiert und läuft in der Praxis komplett anders.

Dort entscheidet sich, ob aus Ihrem Kaufpreis Wertschöpfung wird.

Was im Organigramm nicht steht.

Der Inhaber ist der sichtbarste Träger dieser Organisation. Selten der einzige. Entscheidungen, Wissen und Kundenbeziehungen verteilen sich auf wenige Köpfe, und welche das sind, steht in keinem Dokument.

Ein großer Teil jeder gewachsenen Organisation ist nie formalisiert worden: Absprachen, Zuständigkeiten, Wege, die seit Jahren funktionieren, weil alle Beteiligten sie kennen. Solange alle bleiben, trägt das. Beim Wechsel fliegt es Ihnen um die Ohren.

Jedes Unternehmen hat zwei Gesichter: Organigramm und Prozessbeschreibungen auf dem Papier, den Alltag dahinter. Mich interessiert der Alltag.

Fünf Punkte, konkret:

  • Abhängigkeiten. An wem hängen Umsatz, Kundenbeziehungen und Entscheidungen?
  • Wissen. Was ist dokumentiert, was liegt in Köpfen, und was passiert, wenn jemand drei Wochen ausfällt?
  • Abläufe. Wie läuft ein Auftrag von der Anfrage bis zur Rechnung durch das Haus, und wo wird improvisiert?
  • Systeme und Daten. Welche Abläufe funktionieren nur durch manuelle Umwege? Wo fehlen verlässliche Daten, und wo liegen Potenziale für Digitalisierung, Automatisierung und KI?
  • Steuerung. Woraus entsteht die Entscheidungsgrundlage für den nächsten Monat?

Wissen, was das Unternehmen zusammenhält.
Und was sich ändern muss.

  • Sie kennen die kritischen Abhängigkeiten. Welche Personen, Entscheidungen und informellen Strukturen halten das Unternehmen am Laufen?
  • Sie erkennen die organisatorischen Risiken und Potenziale. Was könnte beim Inhaberwechsel ins Wanken geraten? Wo liegen ungenutzte Hebel?
  • Sie wissen, wo Sie ansetzen müssen. Was muss gesichert, verändert oder bewusst erhalten werden, und in welcher Reihenfolge?
Vor dem Signing sollten Sie wissen, welche Risiken Sie übernehmen. Lassen Sie organisatorische Schwächen nicht zu Ihrem operativen Problem werden.

Der Röntgenblick

Fünf Tage im Unternehmen

Fünf Tage, in denen ich mit Schlüsselpersonen spreche, Entscheidungswege und Abläufe hinterfrage, Systeme und Datenstrukturen betrachte und herausarbeite, woran das Unternehmen tatsächlich hängt.

Sie erhalten ein kompaktes Organisationsbild, das wir gemeinsam durchgehen. Sie entscheiden anschließend, was Sie selbst angehen und wo Sie mich dazuholen.

Festpreis nach Vorgespräch

Ich kenne die operative Verantwortung,
die Sie übernehmen.

Ich habe Unternehmen operativ geführt, Organisationen aufgebaut, Transformationen als Beraterin angestoßen und begleitet und Veränderung verantwortet. Davor habe ich sieben Jahre in einer Leitungsrolle mit direkter Berichtslinie zum CFO eines börsennotierten Medienkonzerns gearbeitet. Dort habe ich gelernt, wie Steuerung, Reporting und Kapitaldisziplin zusammenhängen. Dieses Verständnis habe ich anschließend in die operative Unternehmensführung und in den Mittelstand eingebracht.

Das Handwerkszeug beherrsche ich. Entscheidend ist etwas anderes: Ich stelle die Fragen, die intern keiner stellt, und ich höre, was zwischen den Antworten liegt.

Sie haben ein Unternehmen im Blick.
Reden wir darüber, ob es trägt.

30 Minuten. Unverbindlich.

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Wie ich arbeite →

Julia Grasser, Organisationsarchitektin, vor einer Betonwand